Final Countdown: Die beliebtesten Lieferanten

Welches sind die beliebtesten Lieferanten der Fachhändler aus allen Bereichen? Wer zählt zu den Marken, die im Zuge der Umfrage “Die Besten – Juweliere bewerten ihre Lieferanten” in der “Königsdisziplin” punkten?

Welches sind die beliebtesten Lieferanten der Fachhändler aus allen Bereichen? Wer zählt zu den Marken, die im Zuge der Umfrage “Die Besten – Juweliere bewerten ihre Lieferanten” in der “Königsdisziplin” punkten?

Wir können es gar nicht oft genug verkünden! “Blickpunkt Juwelier” hat die Gewinner in der Kategorie “Lieblingslieferant aus allen Bereichen” gekürt und gratuliert allen ausgezeichneten Marken herzlich. Hoch gepunktet haben Bernd Wolf, Carl Engelkemper Münster sowie Boccia und auch Citizen, Bedra und Bering sind bei den Juwelieren in Deutschland und Österreich sehr gefragt. 



Die Lieblingslieferanten der Juweliere

Unser Gewinner-Interview

Bering: „Es ist unsere konstante Ausrichtung auf den Juwelier, die uns so stark gemacht hat.“

Als eine der wenigen Marken im Fashion- und Lifestyle-Segment feiert Bering beim Juwelier konstante Erfolge. Wie kommt es dazu? Wir haben mit Kay Salamann, Chief Operating Officer, darüber gesprochen.

„Blickpunkt Juwelier“: Nur drei Uhrenfirmen gehören zu den zehn Gewinnern der „Königs-Kategorie“, den „Lieblingslieferanten“. Bering ist dabei. Freut Sie das besonders?

Kay Salamann: Natürlich freut uns das! Für das entgegengebrachte Vertrauen und die positive Bewertung bedanke ich mich herzlich bei unseren Handelspartnern und spreche damit für das ganze BERING-Team. Das Miteinander mit unseren Kunden und Partnern liegt uns sehr am Herzen und wir sind stolz, dass wir zusammen schon so weit gekommen sind.

Gerade in diesen herausfordernden Zeiten zeigt sich das gegenseitige Vertrauen und das dicke Band, das uns zusammenhält. Auch unsere Endverbraucher sind uns in diesen Zeiten treu geblieben – wir haben sogar noch neue dazugewonnen. Das zeigt uns einmal mehr, dass wir als Marke am Markt super aufgestellt sind. Trotz der widrigen Umstände erzielen wir eine hohe Nachfrage: mit unseren innovativen und vielfältigen Kollektionen, unseren hochwertigen Produkten und unserem starken Preis-Leistungs-Verhältnis.

BJ: Ist es die Partnerschaft mit dem Handel, die Ihnen auch in diesen herausfordernden Zeiten hilft, erfolgreich zu sein?   

Salamann: Seit unserer Gründung ist der Fachhandel essenzieller Bestandteil unserer Verkaufsstrategie. Unsere Partnerschaft mit dem Handel beruht auf Vertrauen und Loyalität. Dazu kommt unsere Flexibilität am Markt, die uns hilft, uns dynamisch auf neue Situationen einzustellen und so auch Krisen zu meistern. So haben wir unsere Juweliere im stationären Fachhandel in der Corona-Krise nicht im Stich gelassen und ihnen mit verschiedenen Aktionen versucht, so gut wie möglich zu helfen. Beispielsweise haben unsere Fachhandelskunden bei Onlinekäufen im BERING-Webshop ihre komplette Fachhändlermarge bekommen, also dieselben Konditionen, als hätten die Endkunden direkt bei ihnen im Geschäft gekauft

Kay Salamann: "Gerade in diesen herausfordernden Zeiten zeigt sich das gegenseitige Vertrauen und das dicke Band, das uns zusammenhält."
Kay Salamann: "Gerade in diesen herausfordernden Zeiten zeigt sich das gegenseitige Vertrauen und das dicke Band, das uns zusammenhält."

BJ: Viele Lieferanten sparen derzeit, meist zuerst am Marketing, dann am Außendienst. Sparen Sie auch?   

Salamann: Unsere Marketingausgaben haben wir im Vergleich zum Vorjahr sogar noch erhöht. Gerade jetzt kommt es auf gute und sinnvolle Investitionen im Marketing an. Dementsprechend bieten wir unseren Partnern auch während der Corona-Zeit und in der Phase von „Click & Meet“ zahlreiche Werbeaktionen an und setzen sie gemeinsam um. Wir investieren in Kooperationen mit unseren Fachhandelspartnern, um sie zu unterstützen.

Wie immer produzieren wir Beilagen wie unsere Frühjahrs- und Weihnachtsflyer, die die Fachhändler in ihrer Gratis-Wunschauflage und ihrem Gebiet streuen können, um die Endkonsumenten in ihre Geschäfte strömen zu lassen. Zusätzlich zu diesen regional gestreuten, sehr erfolgreichen Beilagen, produzieren wir Flyer, die überregional in der „Bild der Frau“ beiliegen. Unsere teilnehmenden Fachhändler werden darin namentlich und mit ihrer Stadt erwähnt. Auch diese Investition hat sich stets sehr rentiert. Die gedruckte Auflage unserer Flyer haben wir dieses Jahr gleich noch um 40 Prozent im Vergleich zu 2019 und 2020 erhöht.

Darüber hinaus leisten wir Unterstützung bei der Planung einer auf den Kunden zugeschnittenen Social-Media Kampagne, bieten besonderes P.O.S.-Material, individuelle Werbeanzeigen und Give-aways für unsere Kunden an.

Wir setzen deutschlandweit jährlich eine große Gift-with-Purchase-Aktion um, die wir über sämtliche Kanäle bewerben: Beim Kauf von bestimmten Sets oder Produkten erhalten Konsumenten ausgewählte Give-aways. Die Aktion bringt jedes Mal große Aufmerksamkeit und ermöglicht es den Juwelieren, ihren Absatz stark zu steigern.

Auch am Außendienst sparen wir nicht. Der BERING-Außendienst war 2020 einer der ersten der Branche, der wieder Kunden besucht hat. Auch in diesem Jahr sind unsere Mitarbeiter schon wieder unterwegs. Gerade in Krisenzeiten gilt es, den Dialog zwischen der Marke und den Kunden auszubauen. So sind wir in Zukunft ideal aufgestellt, wenn wir wieder richtig durchstarten können. Und die Zeichen dafür stehen ja offensichtlich sehr gut durch die an Fahrt aufnehmende Impfkampagne.

Arctic Symphony ermöglicht Endkunden die einzigartige und ganz persönliche Zusammenstellung von Außen- und Innenringen.
Arctic Symphony ermöglicht Endkunden die einzigartige und ganz persönliche Zusammenstellung von Außen- und Innenringen.

BJ: Bering hat auch in der Kategorie „konstanter Uhrenpartner“ eine Auszeichnung erhalten – als einzige Lifestylemarke. Freut Sie das besonders?   

Salamann: Wir sind einmal als reine Uhrenmarke gestartet, und darum freut uns das natürlich sehr! Diesen Erfolg verdanken wir unserer Marken-DNA: Insbesondere unser dänisches Design und unsere hochwertigen, langlebigen Materialien tragen dazu bei. Das bedeutet, wir folgen nicht jedem Trend, sondern nur jenen, die mit unserer Marken-DNA übereinstimmen und zu unserer Story passen. Immer im Fokus: zeitloses und attraktives Design. BERING verkörpert den nordischen Lifestyle ist aber keine Fashion Brand. Die Auszeichnung zeigt, dass sich diese Markenpositionierung bewährt.

BJ: Um Skagen ist es ruhig im Handel geworden. Zahlreiche Fashion- oder Lifestylebrands spielen kaum noch eine Rolle. Bering dagegen wird beim Juwelier stärker und stärker. Wäre dieser Erfolg ohne den Juwelier und ohne Ihre Ausrichtung auf den Juwelier möglich?

Salamann: Natürlich ist es unsere konstante Ausrichtung auf den Juwelier, die uns so stark gemacht hat. Für den Fachhandel haben wir unser ganzheitliches BERING-Möbelkonzept entwickelt, bestehend aus Shop-In-Shop-Lösungen, Rückwandlösungen, freistehenden Towers, Schmuckvitrinen, usw. Wir stellen diese Möbel weitgehend kostenfrei zur Verfügung.

Die flexibel einsetzbaren Möbelmodule, Displays, und weitere Deko-Möglichkeiten präsentieren Uhren und Schmuck im immer gleichen Look und Feel. Überall auf der Welt ist unser Shop-in Shop-System sehr erfolgreich. Dort können Kunden in die BERING-Welt eintauchen und BERING-Produkte entdecken.

Enorm erfolgreich sind auch unsere Pop-up Stores – gemeinsam mit unseren Fachhändler-Kunden bringen wir damit Bewegung in die Shopping-Welt.

Weiterhin zeichnet uns unsere flexible und partnerschaftliche Haltung gegenüber unseren Handelspartnern aus. Dazu kommt unsere gleichbleibend hohe Qualität, unsere Kollektionsvielfalt – sie machen uns gegenüber dem Wettbewerb sehr präsent.

BJ: Welche Rolle spielt der Schmuck generell für Bering? Machen Sie überhaupt eine Unterscheidung zwischen Schmuck- und Uhrenmarke?

Salamann: Wir sehen uns als ganzheitliche Marke, die Uhren und Schmuck miteinander verbindet. Oft kauft ein Konsument eine Uhr, dazu das passende Armband, kombiniert mit Ohrringen oder einem Ring in der gleichen Farbwelt. Durch unser X-Merch-Konzept gelang es uns, den Durchschnitts-Bon für BERING-Verkäufe nachhaltig zu steigern, sehr zur Freude des Fachhandels. Der Schmuck nimmt inzwischen einen großen Platz ein und erlebt weiterhin großen Zuwachs.

BJ: Schon immer gehört das Bering-Ringsystem zu den flächenproduktivsten und insgesamt wichtigsten Umsatzbringern. Ist dies so geblieben?   

Salamann: Ja, es ist so geblieben, bzw. wir erleben sogar, dass wir den Umsatz des Ringkonzeptes pro Kunde noch steigern konnten. Hier spielen sicherlich unsere verstärkten Marketinginvestitionen eine Rolle.

Arctic Symphony ermöglicht unseren Endkunden die einzigartige und ganz persönliche Zusammenstellung von Außen- und Innenringen. Als Deko- und Verkaufspräsentation dafür bieten wir dem Fachhandel unser sogenanntes Table Top Display. Es ist kaum größer als die Fläche eines DIN-A4-Blattes und liefert dabei hervorragende Quadratmeterumsätze. Außerdem stellt BERING dem Fachhandel Startersets zur Verfügung: Sie enthalten die Basis für bis zu 3 verschiedene Ringkombinationen. Einen Innenring gibt es gratis dazu. Die Sets machen es dem Endkunden leicht, sich mit dem Sammelsystem vertraut zu machen.

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