10 Jahre Partnerschaft: Warum Juwelier Kehrer Wörner treu bleibt

Verlässliche Prozesse, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, White Label und ein breites Schmucksortiment schaffen Spielraum für Beratung, Profilierung und zusätzliche Umsätze. © Juwelier Kehrer

Was macht einen Lieferanten zum echten Partner des Fachhandels? Bei Juwelier Kehrer lautet die Antwort: Präzision, Liefersicherheit, Individualität und unternehmerische Freiheit. Wörner verbindet „Made in Germany“ mit moderner Fertigung, Konfigurator, White Label und einem wachsenden Schmucksortiment. So entsteht eine Partnerschaft, die den Juwelier nicht nur mit Produkten versorgt, sondern seine Position gegenüber Onlineanbietern und Filialisten im Wettbewerb stärkt.



INDIVIDUALITÄT STÄRKT DEN JUWELIER

Sonderwünsche, individuelle Maße und Anpassungen gehören für Kehrer heute selbstverständlich zur Beratung. Hier erlebt er Wörner als flexibel und schnell. Gleichzeitig können durch die Fertigungsweise viele Größenänderungen direkt im eigenen Haus erledigt werden. Für den Kunden bedeutet das weniger Wartezeit, für den Juwelier mehr Kontrolle über den Beratungsprozess.
Besonders wichtig ist für Kehrer die Verbindung aus stationärer Beratung und digitaler Gestaltung. Den Online-Konfigurator von Wörner bezeichnet er als „den besten Konfigurator im Bereich Trau-, Verlobungs- und Memoireringe“. Gemeinsam mit dem Berater kann der Kunde Breite, Legierung, Oberfläche, Diamantbesatz oder Gravur bestimmen und Veränderungen unmittelbar visualisieren. Die haptischen Vorteile des Fachgeschäfts bleiben erhalten. Kehrer hält sämtliche Ringprofile als Originalmuster im Haus. Der Kunde probiert unterschiedliche Formen an, vergleicht das Tragegefühl und legt danach die konkrete Gestaltung im Konfigurator fest. So verbindet sich die digitale Auswahl mit einem realen Produkterlebnis, das ein reiner Onlineanbieter nicht bieten kann.

Kehrer geht noch einen Schritt weiter. Das Haus arbeitet inzwischen mit dem eigenen White-Label-Konzept „Kehrer Trauringe“. Damit tritt nicht der Lieferant, sondern die Marke des Juweliers in den Vordergrund. „Für uns ist das ein enormer Wettbewerbsvorteil“, betont Kehrer. Preise, Margen und Aktionen können flexibel gestaltet werden. Bei Trauringtagen, Hochzeitsmessen oder saisonalen Aktionen schafft das zusätzliche Freiheit. Der

Händler kann mit einem eigenen Auftritt arbeiten, ohne auf die Fertigungskompetenz der Manufaktur verzichten zu müssen.

Für den Fachhandel ist das strategisch interessant. In einem Umfeld, in dem Filialisten, Onlineanbieter und Herstellermarken um Sichtbarkeit kämpfen, gewinnt die eigene Identität des Juweliers an Bedeutung. White Label erlaubt es, Sortiment, Beratung und Preisgestaltung unter dem eigenen Namen zusammenzuführen. Wörner liefert in diesem Modell nicht nur Ringe, sondern die Grundlage dafür, dass der Juwelier selbst stärker als Marke auftreten kann.

Q3 UND Q4: QUALITÄT BLEIBT GEFRAGT

Für das zweite Halbjahr blickt Kehrer positiv auf das Geschäft. Besonders gefragt sind hochwertige Trauringe und Memoireringe, die als Vorsteck- oder Ansteckringe getragen werden. Einen klaren Bestseller sieht er im sogenannten Fishtail-Memoirering. Die fugenlose Verarbeitung macht ihn aus seiner Sicht besonders stabil und damit alltagstauglich. Gerade solche Produkte zeigen, dass sich im Beratungsgespräch nicht nur Design, sondern auch technische Argumente gut vermitteln lassen. Der Goldpreis bleibt dabei ein Thema. Kehrer beobachtet jedoch nicht, dass Kunden deshalb grundsätzlich auf Qualität verzichten. Gerade bei Trau- und Verlobungsringen werde weiterhin sehr bewusst entschieden. „Ein Trauring begleitet ein Leben lang“, erklärt er. Hochwertige Verarbeitung und Beständigkeit stehen für viele Paare deshalb weiterhin im Vordergrund. Der Preis verändert das Gespräch, nicht aber automatisch den Anspruch. Für den Fachhandel bedeutet das, Qualität stärker zu erklären und die langfristige Perspektive des Produkts in den Mittelpunkt zu rücken.

VERLÄSSLICHKEIT ENTSCHEIDET

Für Kehrer ist die Liefersicherheit ein zentraler Grund für die langjährige Zusammenarbeit. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren noch keinen Kundentermin wegen einer verspäteten Lieferung verschieben müssen“, erklärt er. Auch kurzfristig seien Ansprechpartner schnell erreichbar und Lösungen unkompliziert möglich. Der persönliche Kontakt zu Geschäftsführung und Außendienst sei ebenso wichtig. Für Kehrer zeigt sich darin, was einen starken und verlässlichen Partner des Fachhandels ausmacht.

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