Sichtbarkeit im Schaufenster: so inszenieren Sie den YES-MONTH! und YES-DAY! prominent. © BPJ
Der Markt für Verlobungsringe wächst – aber nur, wer vorbereitet ist, profitiert davon. Digitale Anbieter werben mit Tempo und Reichweite, doch die entscheidenden Momente entstehen im Geschäft, wenn Beratung und Vertrauen den Ausschlag geben. Das Programm Verlobungsring-Experte (VEX) hilft Juwelieren, genau dort sichtbar zu werden, wo Kunden ihre Entscheidung treffen: vor Ort.
Rund 70 Prozent aller Verlobungsringe werden in Deutschland stationär gekauft. Diese Zahl ist ein Weckruf für den Fachhandel. Während digitale Plattformen mit Konfiguratoren, Werbebudgets und SEO um Sichtbarkeit kämpfen, findet der entscheidende Moment nach wie vor im Geschäft statt: dort, wo Beratung, Vertrauen und Emotion aufeinandertreffen. Doch die Frage lautet: Sind Juweliere darauf vorbereitet?
Der Verlobungsring als erster Kontakt
Der Kauf des Verlobungsrings ist mehr als ein einzelner Verkauf. Er ist der Beginn einer neuen Kundenbeziehung – häufig die erste Begegnung mit einer jungen Zielgruppe, die später Trauringe, Jubiläumsgeschenke oder Uhren kauft. Wer den Kunden beim Antrag begleitet, gewinnt langfristig. Wer ihn an den Onlinehandel verliert, verliert mehr als Umsatz – er verliert die Chance auf Folgegeschäfte.
Struktur statt Zufall: das Programm Verlobungsring-Experte
Hier setzt der Verlobungsring-Experte (VEX) an. Das von Blickpunkt·Juwelier verliehene Zertifikat baut ein bundesweites Netzwerk aus 200 bis 300 Fachhändlern auf, die sich als erste Adresse für Verlobungsringe positionieren. Jeder teilnehmende Juwelier erhält Regionenschutz, eine eigene Unterseite auf der Verlobungsring-Experten-Website mit Terminbuchung und technisch betreutem Google-Profil, das seine Sichtbarkeit in der Region sichert. Zum Paket gehören Marketingmaterialien für Social Media und POS, redaktionelle Unterstützung sowie ein Zertifikat „Verlobungsring-Experte der Region“ – sichtbarer Beweis für Kompetenz und Vertrauen. Das Ziel ist klar: Verbraucher sollen lernen, dass der richtige Ring beim Juwelier vor Ort gekauft wird.
Der YES-DAY! als Ziel, der YES-MONTH! als Verkaufszeit
Der Verlobungsring-Experte verbindet lokale Beratung mit nationaler Kampagne. Mit dem YES-DAY! am 14. Februar wird der Valentinstag als Antragstag positioniert – der Umsatz aber entsteht in den Wochen davor. Der sogenannte YES-MONTH!, also Dezember und Januar, ist die Hauptzeit für Beratung und Verkauf. Das Motto lautet: „Der Antragstag steht fest – Ihre Verkaufszeit auch.“ Wer im YES-MONTH! nicht aktiv ist, verpasst den Verkauf. Durch Social-Media-Vorlagen, lokale Aktionen und Google-Marketing führt das Programm gezielt Frequenz in die Geschäfte.
Sichtbarkeit entscheidet
Kunden informieren sich online, kaufen aber offline. Entscheidend ist daher, ob der Juwelier digital auffindbar und regional präsent ist. Der Verlobungsring-Experte stellt dafür die Werkzeuge bereit – von SEO-optimierten Webseiten über Social-Media-Inhalte bis hin zu QR-Codes für Google-Bewertungen. Die Idee: Sichtbarkeit, Vertrauen und Beratung verbinden sich zu einem klaren System. Denn wer in Suchergebnissen gefunden wird, wird im Kopf des Kunden zur Marke – und gewinnt den entscheidenden Erstkontakt.

Warum jetzt?
Die emotionale Bedeutung des Verlobungsrings bleibt unverändert, doch die Spielregeln haben sich geändert. Onlineanbieter investieren Millionen in Reichweite, doch der Kunde sucht Nähe, Sicherheit und persönliche Beratung. Der Juwelier, der diese Erwartung erfüllt, behauptet sich – besonders, wenn er strukturiert und mit erkennbarem Konzept auftritt. Mit dem Programm Verlobungsring-Experte und der YES-DAY!/YES-MONTH!-Kampagne entsteht erstmals ein Instrument, das dem Fachhandel strategische Sichtbarkeit und planbare Umsatzchancen bietet.
Der Markt für Verlobungsringe ist kein Zufallsfeld, sondern ein Zukunftssegment. Sieben von zehn Kunden kommen ins Geschäft – aber nur, wenn es sichtbar ist. Der Antrag mag digital geplant werden. Gekauft wird er stationär. Jetzt Verlobungsring-Experte werden und vorbereitet sein, wenn der Kunde „Ja“ sagt.











