Sotheby’s setzt bei seiner kommenden Schmuck- und Uhrenauktion in Mailand auf ein starkes Vintage-Stück. © Sotheby
Ein Collier aus dem Jahr 1965 soll bei Sotheby’s in Mailand zum Top-Los werden. Das Schmuckstück verbindet rund 35 Karat ovale Saphire mit geschätzten 55 Karat Brillanten und kommt bei der „Fine Jewelry and Watches“-Auktion am 28. Oktober unter den Hammer. Die obere Schätzung liegt bei 300.000 Euro.
Sotheby’s setzt bei seiner kommenden Schmuck- und Uhrenauktion in Mailand auf ein starkes Vintage-Stück. Im Zentrum steht ein Saphir- und Diamantcollier von 1965, dessen Gestaltung an ineinander verschlungene Bänder erinnert. Insgesamt sind rund 35 Karat ovale Saphire und etwa 55 Karat Brillanten verarbeitet.
Die Auktion findet am 28. Oktober statt. Für das Collier wird ein Ergebnis von bis zu 300.000 Euro erwartet. Damit führt das Stück die Schätzungsliste der Versteigerung an.

90 KARAT FARBE UND BRILLANZ
Gerade die Kombination aus intensivem Blau und hohem Diamantgewicht macht das Schmuckstück für Sammler interessant.
Mit zusammen rund 90 Karat an Saphiren und Diamanten gehört das Collier klar in das obere Segment der Auktion. Die Gestaltung aus verschlungenen Bändern verweist zugleich auf die Formensprache der 1960er-Jahre und gibt dem Stück einen deutlich dekorativen Charakter.
Für den Auktionsmarkt bleibt Vintage-Schmuck dieser Art besonders interessant, weil Materialwert, Gestaltung und Epoche zusammenkommen.

MEHR ALS 300 LOSE IN MAILAND
Das Collier ist Teil einer größeren Sotheby’s-Auktion mit mehr als 300 Losen. Darunter befinden sich Schmuckstücke bekannter Häuser wie Cartier, Bulgari und David Webb.
Zu den weiteren hoch bewerteten Losen zählen ein Diamantcollier, das auch als Haarschmuck getragen werden kann, ein Ring mit einem 9,09-Karat-Diamanten sowie ein Ring mit einem 15,08-Karat-Saphir aus Burma. Letzterer ist von Brillanten eingefasst. Die Schätzungen dieser Stücke reichen jeweils bis 150.000 beziehungsweise 200.000 Euro.

AUKTIONEN BLEIBEN PREISBAROMETER
Für den Fachhandel sind solche Auktionen mehr als reine Sammlerereignisse.
Sie zeigen, welche Kombinationen aus Steinqualität, Größe, Gestaltung und Provenienz im Sekundärmarkt aktuell Aufmerksamkeit erzeugen. Gerade bei Saphiren und größeren Diamanten liefern Auktionsergebnisse wichtige Hinweise auf internationale Nachfrage und Preisbereitschaft.

Dass Sotheby’s das 1965 entstandene Collier mit bis zu 300.000 Euro bewertet, unterstreicht zugleich die anhaltende Relevanz hochwertiger Vintage-Juwelen.
Für Juweliere bleibt der Auktionsmarkt damit ein wichtiger Gradmesser dafür, welche Steine, Epochen und Schmuckstile bei vermögenden Käufern und Sammlern besonders gefragt sind.














No Comments