60 Millionen Euro für Swarovski-Mitarbeiter

Swarovski streicht 600 Stellen, ein Drittel davon in Wattens.

Swarovski streicht wegen der Corona-Pandemie Jobs.

Nach dem angekündigtem Jobabbau bei Swarovski präsentiert die eigens gegründete Task Force erste Ergebnisse.


Vor einigen Wochen hatte Swarovski in Wattens bekannt gegeben, in Folge seiner vor allem der Coronakrise geschuldeten Verlustzahlen eine Umstrukturierung und damit auch einen Stellenabbau einleiten zu müssen (hier). Deshalb gründeten das Arbeitsmarkt Service Tirol (AMS), die Swarovski-Konzernspitze, der Betriebsrat des Unternehmens, die landeseigene Arbeitsmarktförderungsgesellschaft und das Land Tirol eine eigene Task Force. Die Ergebnisse:

Das Land Tirol hat die von Swarovski gegründete Arbeitsstiftung auf 500 Plätze erweitert. Falls weitere Plätze benötigt werden, übernehme Swarovski die Kosten. Betroffene, die sich beruflich weiterbilden oder umorientieren wollen, haben drei Monate Zeit um in die Arbeitsstiftung einzutreten. Das Land verspricht, dass alle 1.200 Mitarbeiter, die ihren Job verlieren, vom Sozialplan aufgefangen werden.

Der mit 60 Millionen Euro dotierte Sozialplan bei Swarovski wurde bis Ende 2021 verlängert. Bei einvernehmlichen Lösungen gebe es eine Abfindung, die bis zu sieben Monatsgehälter betrage. Ebenso möglich seien eine Unterstützung für einen Berufsumstieg oder -neustart bzw. der Eintritt in die Arbeitsstiftung. Darüber hinaus weiters eine Unterstützung für jedes unterhaltspflichtige Kind geboten.

Außerdem will Swarovski mit Unterstützung der öffentlichen Stellen ein Forum aufbauen, in dem betroffene Mitarbeiter direkt mit anderen Tiroler Firmen in Kontakt treten und so einen neuen Job finden können (Quelle: leadersnet.at).

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