German Design Award 2026 Ehinger Schwarz 1876 Karin Saey (GF Ehinger Schwarz 1876), Timo Küchler (Designer), Sina Geyer (Prokuristin Ehinger Schwarz 1876) © Ehinger Schwarz
Ehinger Schwarz wurde beim German Design Award 2026 für die neue Kollektion AURELIA ausgezeichnet. Die feierliche Award Show fand am 6. Februar in Frankfurt am Main statt und war eingebettet in das Programm der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.
Den Award nahmen Designer Timo Küchler sowie Geschäftsführerin Karin Saey und Prokuristin Sina Geyer persönlich entgegen. Verliehen wird der German Design Award vom German Design Council, der jährlich Arbeiten auszeichnet, die Gestaltung nicht allein über Form, sondern über Wirksamkeit, Verständlichkeit und nachhaltige Nutzung definieren. Grundlage der Auszeichnung ist die Bewertung einer 44-köpfigen internationalen Fachjury.
Der German Design Award 2026 steht für einen klaren Wandel im internationalen Designverständnis: Natürliche Materialien, handwerkliche Präzision und verantwortungsvolle Gestaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Diese Haltung spiegelt sich auch im begleitenden Trendreport 2026 wider, der erstmals zeitgleich mit der Preisverleihung veröffentlicht wurde und Design als kulturell, sozial und ökologisch wirksame Disziplin beschreibt.
Das Jahr 2026 ist für Ehinger Schwarz ein ganz besonderes: Das Unternehmen feiert 150 Jahre Juwelierskunst. „Seit anderthalb Jahrhunderten verbindet Ehinger Schwarz individuelles funktionales Design mit kreativer Innovation“, sagt Karin Saey. „Der Gewinn des German Design Awards zeigt, dass wir diese Werte lebendig halten und, dass unsere Arbeit im internationalen Designkontext relevant ist.“
Die Inspiration für AURELIA entstand für Timo Küchler auf sehr persönliche Weise: „Der Moment ist ganz klar. Ich saß am Strand in der Abendsonne, am Meer, und habe dem Meeresrauschen zugeschaut. Vor allem diesen Meeresschaum beobachtet – in der Abendsonne beginnt er zu glitzern. Das war genau die Inspiration für AURELIA: diese Blubberblasen in glänzendster Form. Ein schöner Moment, den man eigentlich gerne für immer bewahrt hätte.“
Die Kollektion fängt diese natürliche Leichtigkeit ein und übersetzt sie in Schmuck, der Ästhetik, Präzision und eine spielerische Wildheit vereint: „Diese Blasen sind nicht einfach nur Kugeln, sie überschneiden sich, gehen gegeneinander, mal frei, mal wild. Diese Wildheit zu bändigen und in Hochästhetik zu verwandeln, braucht viele Jahre Erfahrung.“
Für Küchler und das gesamte Team ist die Auszeichnung ein besonderer Meilenstein: „Natürlich ist es schön, Anerkennung zu bekommen. Psychologisch ist das wichtig, für mich, für das Team, für das Unternehmen und unsere Kund:innen. Aber in erster Linie sollen Preise auch motivieren und Freude bereiten.“














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