Der Ring Super Nova steht für die Verbindung von traditioneller Goldschmiedekunst und moderner Fertigungstechnologie. © Cardillac
Zum 21. Mal nehmen wir an der INHORGENTA teil. In einer Zeit, in der weltweit vieles in Bewegung ist, beobachten wir etwas, das uns Zuversicht gibt: Menschen kaufen weiterhin Schmuck. Nicht impulsiv, sondern bewusst – mit Blick auf Herkunft, Bedeutung und Handwerkskunst. Gerade in unsicheren Zeiten wächst das Bedürfnis nach bleibenden Werten.
Cardillac arbeitet ausschließlich mit recyceltem Gold. Aus einer kleinstrukturierten Organisation mit kurzen Entscheidungswegen verbinden wir Nachhaltigkeit mit handwerklicher Qualität. Cardillac wurde im Jahr 1988 gegründet und wird von Paul und Carla Steenbrink geführt, die sich an der Berufsschule Schoonhoven kennengelernt haben.
Der Markt hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Juweliere und Goldschmiede erleben zunehmend, dass Kundinnen und Kunden ihr eigenes Gold mitbringen, um daraus ein neues Schmuckstück anfertigen zu lassen. Erbe, emotionale Werte und Nachhaltigkeit kommen dabei zusammen. Es geht nicht nur um Material, sondern um Geschichten, die weitergetragen werden. Um diese Entwicklung zu unterstützen, haben wir kürzlich eine neue Broschüre veröffentlicht, in der wir anhand konkreter Beispiele zeigen, wie Kundengold in unserem Atelier zu zeitgemäßem Schmuck verarbeitet wird.

In unserer Werkstatt ist der 3D-Druck zu einem festen Bestandteil des kreativen Prozesses geworden – nicht als Ersatz für das Handwerk, sondern als dessen Erweiterung. Unsere Schmuckstücke entstehen weiterhin in Handarbeit, während wir innovative Technologien nutzen, um Präzision und gestalterische Möglichkeiten weiter auszubauen.
An unserem Stand B2.325 zeigen wir, wie wir moderne Technologie mit traditioneller Goldschmiedekunst verbinden. In diesem Jahr freuen wir uns besonders, Teil des Programms „Craftsmanship in the Spotlight“ zu sein. Wir bringen unseren neuen Bambu-Lab-3D-Drucker mit und demonstrieren live, wie wir ihn sowohl für die Entwicklung von Prototypen als auch für die Herstellung maßgeschneiderter Werkzeuge einsetzen, die unsere handwerklichen Techniken unterstützen.

Fachmessen wie die INHORGENTA bleiben für uns wichtige Plattformen – als Treffpunkt, zum Austausch von Erfahrungen und um gemeinsam in die Zukunft des Handwerks zu blicken. Nicht indem wir das Handwerk ersetzen, sondern indem wir es weiterentwickeln.














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