Links Damenuhr PYA, 119 Euro, rechts Herrenuhr Copilote Automatik um 289 Euro. © Pierre Lannier
Der deutsche Uhrenmarkt zeigt sich 2026 spürbar preissensibler. Der Endkunde hat weiterhin Lust auf schöne Uhren, betrachtet den Kauf angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Lage jedoch deutlich intensiver. Hier setzt Pierre Lannier nach dem Neustart in Deutschland an. Neben der bereits erschwinglichen Automatikkollektion integriert die Marke nun auch Quarzuhren in den deutschen Markt.
Konsumenten im Fokus
Pierre Lannier beobachtet, dass der Wunsch nach einer ästhetisch ansprechenden Uhr am Handgelenk weiterhin vorhanden ist. Gleichzeitig rückt der Preis bei der Kaufentscheidung stärker in den Vordergrund. Mit der Integration der Quarzkollektion schafft die Marke zusätzliche Einstiegspunkte und erweitert die Möglichkeiten für den stationären Handel. Uhren sind damit bereits ab 99 Euro erhältlich, in hervorragender Qualität, mit besonderem Schick und hergestellt in Frankreich.
Für Händler, die Uhren weiterhin im Portfolio abdecken wollen, zugleich aber festgestellt haben, dass andere Warengruppen zuletzt an Bedeutung gewonnen haben, entsteht damit ein ausgewogenes und stark kundenorientiertes Sortiment. Pierre Lannier formuliert diesen Schritt bewusst klar: Mit der Entscheidung, Quarzuhren am deutschen Markt zu integrieren, wolle man nicht gefallen, sondern wirken. Der Markt brauche Marken mit eindeutigen Produkten, die den Weg zur Begierde wieder klar stärken.

Die NEORA Kollektion zeichnet sich durch ein quadratisches Gehäuse mit klaren, geometrischen Linien aus, kombiniert mit einem Milanaise-Armband im Chevron Muster. Die Mini-Größe von 20×20 mm und das raffinierte Design machen diese Uhr zu einem besonders eleganten Zeitmesser. Ausgewogene Proportionen und präzise Veredelungen unterstreichen ihre modere Ästhetik – ideal für den Alltag. (Bild: NEORA: Maße 20×20 mm, Quarzwerk, Preis 129 Euro) © Pierre Lannier
Seit Ende 2024 wieder an mehr als 60 Standorten
Seit dem Start Ende 2024 wird Pierre Lannier wieder an über 60 Standorten in Deutschland geführt. Nach Angaben des Unternehmens bestätigt ein kontinuierlicher Umsatz in den Geschäften die Händler in dieser Entscheidung. Hinzu kommen eine Produktauswahl, die echte Begierde schaffen soll und nicht an jeder Ecke verfügbar ist, deutscher Support durch die dafür gegründete GmbH in Saarbrücken, ein Außendienst Team vor Ort sowie ein stimmiges Marketingkonzept. Besonders relevant sind ein klar positioniertes Produkt, lokale Betreuung und eine Struktur, die die Zusammenarbeit im Alltag erleichtert.

Die PYA Kollektion richtet sich an Liebhaberinnen diskreter Eleganz und zeitlosen Charmes. Dank ihres zarten Durchmessers entfaltet die Uhr eine raffinierte Ausstrahlung und wird zu einem wahren Schmuckstück am Handgelenk. Das vom Vintage inspirierte Design würdigt das Erbe der Uhrmacherkunst, erinnert an seltene Meisterwerke vergangener Zeiten und verbindet auf elegante Weise Raffinesse mit authentischem Charakter. (Bild: PYA: 20 mm Durchmesser, Quarzwerk, Preis 119 Euro) © Pierre Lannier
Warum Quarz für den Fachhandel jetzt wieder interessant wird
„Die Integration der Quarzkollektion ist Ausdruck einer marktorientierten Strategie. Wir haben die parallelen zwischen dem deutschen und dem französischen Markt deutlich anders eingestuft – Erkenntnisse, die wir jetzt mit neuen Möglichkeiten an den Markt bringen und einen sehr positiven Effekt verspüren”, so Xaver-Josef Stadler, Area Manager bei Pierre Lannier. „Natürlich spielt das Preisleistungsverhältnis eine große Rolle, aber auch der Wunsch nach Uhren mit besonderem Charakter, Alltagstauglichkeit und Comfort darf nicht unterschätzt werden und somit ist die Quarzuhr auch wieder deutlich mehr im Kommen.”
Damit greift die Marke auch ein Motiv auf, das im deutschen Markt historisch funktioniert hat: die elegante, erschwingliche Uhr mit klarem Stilanspruch. Was früher die elegante Damenuhr für 49 Mark war, ist heute die 99 Euro Uhr mit Charakter, die weiterhin zum Kauf anregen kann. Gestützt von einer Herrenkollektion, die keine Wünsche offenlässt, vernachlässigt das Unternehmen erst recht nicht die Damenuhren. Alle Designs entstehen mit großer Sorgfalt im eigenen Team im Elsass und versprühen somit den Charme Frankreichs.

Die OVALIA Kollektion zeichnet sich durch eine längliche, ovale Lünette aus, die eine schlanke und dynamische Silhouette schafft. Ihre sanften, ausgewogenen Proportionen unterstreichen ein raffiniertes und elegantes Design. Die klare Form und die fließenden Linien verleihen der Uhr eine unverwechselbare Ausstrahlung – entworfen für einen modernen, anspruchsvollen Look. (Bild: OVALIA: Maße 17,30×23,8 mm, Quarzwerk, 119 Euro) © Pierre Lannier
Ausrichtung 2026: Wachstum, Präsenz und Ausbau
Für 2026 formuliert Pierre Lannier einen klaren Ausbaukurs. Geplant sind weitere Standorte in Deutschland, die Vorstellung neuer Kollektionen sowohl im Quarz als auch im Automatiksegment, verstärkte Messe Präsenz sowie der Ausbau des Außendienst Teams. Damit verdichtet die Marke ihre Marktaktivitäten in Deutschland weiter und schafft zugleich die Grundlage, um die Distribution kontrolliert auszubauen.
Die AVIATEUR Kollektion ist direkt von der Welt der Luftfahrt inspiriert und interpretiert die charakteristischen Codes klassischer Fliegeruhren neu. Das runde Gehäuse mit wechselnden polierten und satinierten Oberflächen wird durch markante Ziffernindizes ergänzt und garantiert eine optimale Ablesbarkeit. Jedes Modell vereint somit Authentizität, Robustheit und anspruchsvolle Handwerkskunst – ganz im Sinne seines aeronautischen Erbes. (Bild: AVIATEUR Multifunktion: Durchmesser 42,5 mm, Quarzwerk, Preis 149 Euro und Herrenuhr AVIATEUR-Multifunktion Schwarz 169 Euro) © Pierre Lannier
Markenprofil
Pierre Lannier
Seit 1977 verkörpert Pierre Lannier die französische Uhrmacherkunst in all ihrer Eleganz. Verwurzelt im Elsass, beruft sich das Haus auf ein starkes Erbe: ein zugängliches, kreatives und präzises Know-how in...
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