Blitzeinbruch in Juweliergeschäft

In Essen kam es Mittwochabend zu einem Blitzeinbruch in ein Juweliergeschäft. Die Täter sind flüchtig.



Einen spektakulären Einbruch gab es am Mittwoch, dem 19. Januar bei einem Juwelier in Essen Borbeck-Mitte. Gegen 20:00 Uhr rammten die Täter mit einem Fahrzeug einen langen, schweren Gegenstand gegen die Eingangstür des Juweliers am Germaniaplatz. Der für Goldankauf bekannte Juwelier hatte bereits geschlossen, Die Täter konnten so in das Geschäft eindringen. Kurze Zeit später verließen sie mit Taschen das Geschäft, berichteten Zeugen. Wie viel die Täter gestohlen haben, ist noch unklar. Anschließend sind sie mit einem grauen Ford Focus geflüchtet. Laut der Zeugen haben die beiden Täter eine kräftige Statur. Sie waren mit Sturmhauben maskiert. Sonst trugen sie nur schwarz Kleidung und gelbe Warnwesten. Die Polizei stellte das Fluchtfahrzeug wenig später in der Nähe des Tatortes sicher. Laut ersten Erkenntnissen sind die Kennzeichen am Fahrzeug gefälscht.

Blitzeinbrüche häufen sich

Im Vorjahr verzeichnete der Juwelier Warndienst 280 Straftaten im deutschen Schmuck- und Uhrenhandel. Und in 19 Fällen handelte es sich wie in diesem Fall in Essen Borbeck-Mitte um sogenannte Blitzeinbrüche mit Pkw. Wobei zum Teil eben auch Rammen benutzt wurden, um die Eingangstür aufzubrechen. Zwar haben Zeugen nicht zuletzt wegen des Lärms die Blitzeinbrüche mitbekommen und sofort die Polizei verständigt.  Doch in den meisten Fällen konnten die Täter entkommen. Auch wenn es zuletzt vermehrt Blitzeinbrüche gegeben hat: Die meisten Straftaten entfallen auf Schaufenstereinbrüche, wobei hier die meisten Versuche glücklicherweise fehlschlagen.

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