Fitbit-Übernahme durch Google: Brüssel hat Bedenken

Die Fitbit-Übernahme durch Google ist auf dem Prüfstand.

Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben Bedenken gegen die geplante Übernahme von Fitnessuhren-Spezialist Fitbit durch Online-Riese Google.


Es müsse sichergestellt werden, dass die Kontrolle, die Google infolge der Übernahme über Daten erhalte, nicht zu einer Verzerrung des Wettbewerbs führe, teilte die zuständige Vizepräsidentin Margrethe Vestager mit. Deswegen werde nun eine eingehende Untersuchung eingeleitet. Sie könnte dazu führen, dass die geplante Übernahme an Auflagen geknüpft oder sogar untersagt wird. Das Ergebnis soll spätestens am 9. Dezember feststehen. Konkret geht es bei der Untersuchung darum, dass die Übernahme nach Ansicht der Wettbewerbshüter negative Auswirkungen auf die Märkte für Online-Werbung haben könnte.

Hintergrund: Google hatte Anfang November des vergangenen Jahres Pläne zur Übernahme von Fitbit für gut zwei Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Dabei hieß es, dass Daten des Fitness-Spezialisten nicht für personalisierte Werbung verwendet werden sollen. Bereits Anfang des Jahres warnten europäische Datenschützer allerdings, eine weitere Ansammlung von Nutzer-Informationen in der Hand eines großen Tech-Unternehmens sei ein Risiko für den Schutz der Privatsphäre (Quelle: internetworld.de).

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