Gewinner des Schmuck- und Edelsteinpreis in Idar-Oberstein gekürt

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Erster Preis: Kenneth Lacour Jones, Ohrhänger-Schmuck. © Cornelia Heinz, PH-Photodesign, Idar-Oberstein

Gratulation! Die Sieger des „52. Deutschen Schmuck- und Edelsteinpreises Idar-Oberstein” sind prämiert worden. Bemerkenswert: Aufgrund des hohen Niveaus der eingereichten Arbeiten entschloss sich die Jury, zusätzlich zu den vergebenen Preisen auch Belobigungen auszusprechen.



Unter dem Motto „Welcome to the Roaring Twenties” reichten 33 Teilnehmer 43 Arbeiten für den „52. Deutschen Schmuck- und Edelsteinpreis” ein, sechs davon wurden von der Jury ausgezeichnet. Die besten Schmuckstücke überzeugten mit hervorragend umgesetzter Handwerkskunst, Designs, die eine Geschichte erzählen und Vielseitigkeit. Die Gewinner erhielten Prämien zwischen 4.000 und 500 Euro.

Wegen der Corona-Situation und der nicht gegebenen Planungssicherheit im Vorfeld der Veranstaltung wurde die für Ende November 2022 geplante Preisverleihung mit anschließender Winners-Night abgesagt. Der Bundesverband der Edelstein- und Diamantindustrie beabsichtigt, die Veranstaltung am 07. Juli 2023 nachzuholen, sofern es die Rahmenbedingungen zulassen.

Erster Preis: Kenneth Lacour Jones, Idar-Oberstein

Ohrhänger-Schmuck aus schwarz rhodiniertem Silber und Gold mit weißen und champagnerfarbenen Diamanten und Colorit
Zu seiner Wettbewerbsarbeit wurde der Preisträger durch die Harlem Renaissance inspiriert, die durch die Abwanderung schwarzer US–Amerikaner aus den Südstaaten in die nördlichen Großstädte entstand. Siehe Titelbild.

Zweiter Preis: Hans-Joachim Klintz, Idar-Oberstein

Anhängerschmuck aus Gold, Diamanten, Rubinen und Tsavoriten
Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht ein Anhänger in Form einer stilisierten Maske, die – so der Preisträger – die turbulenten und lebensbejahenden zwanziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts symbolisieren soll.

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Zweiter Preis: Hans-Joachim Klintz, Anhängerschmuck. © Cornelia Heinz, PH-Photodesign, Idar-Oberstein

Dritter Preis: Ekaterina Tristan, Darmstadt

Anhängerschmuck aus Silber mit Turmalinen, Saphiren, Chromdiopsiden und Rhodolithen
Die Preisträgerin wurde beim Design ihres Anhängers inspiriert durch die wichtigste Kunstrichtung der zwanziger Jahre: Art déco. Glamour und Schlichtheit stehen sich in ihrem Stück gegenüber, ähnlich dem Tag und dem Nachtleben der Zwanzigerjahre.


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Dritter Preis: Ekaterina Tristan, Anhängerschmuck. © Cornelia Heinz, PH-Photodesign, Idar-Oberstein
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