Seiko im Weltall: Auf den Spuren der legendären „Pogue“

BPJ Seiko Prospex Speedtimer Solar Chronograph SSC947P1

Seiko Prospex Speedtimer Solar Chronograph SSC947P1, erhältlich ab 700 Euro. © Seiko

Ein kleiner Schritt für den US-Astronauten William Pogue, ein großer Schritt für die Uhrenfachhandelsmarke Seiko. Mit der ersten Automatik-Uhr im Weltall sorgte der Japanische Uhrenhersteller für enormes Aufsehen. Nun hat Seiko die Design-Legende „Pogue“ neu aufgelegt. Die Story hinter dieser geschichtsträchtigen Uhr ist ebenso spannend wie genial.



Die Legende hinter der Legende

Der Weltraum ist für Uhrenfans seit jeher wegen der vielen technischen Herausforderungen faszinierend. Für die Hersteller bringt die Reise ins All eine Menge Prestige: Uhren, die sich in den unendlichen Weiten der Galaxis bewährt haben, sind besonders begehrt.

Bis 2007 dachte man, dass der erste Automatik-Chronograph im Weltraum eine Sinn 140 war, 1985 getragen vom Deutschen Astronauten Reinhard Furrer.  Doch dann wurde publik, dass ihm NASA-Pilot William Poque 1973 bereits zuvorgekommen war. Der Amerikaner hatte bei der Skylab Mission 4 seine Seiko 6139 mit an Bord geschmuggelt.  Nicht etwa ein Lausbubenstreich, Poque machte aus der Not eine Tugend: Seine offizielle NASA-Uhr erhielt er aus nicht überlieferten Gründen erst kurz vor dem Start der Mission. Während des vorangehenden, langwierigen Trainings musste sich Poque daher bereits mit seiner privaten Seiko behelfen. Am Ende war er so an den Umgang mit seiner Uhr gewohnt, dass er sie auch beim Weltraumeinsatz nicht missen wollte. Schließlich trug er beim Start am rechten Handgelenk offiziell die Dienstuhr, inoffiziell prangte am linken sein eigener Speedtimer.

So wurde die Seiko 6139, obwohl nicht NASA-zertifiziert, zum ersten Automatik-Chronographen im Weltraum. Aufgrund dieser historischen Begebenheit trägt die Uhr den Spitznamen „Pogue“.

Gestern Pionier – heute Ikone

Der Prospex Speedtimer Solar Chronograph ist eine Reminiszenz an Pogues Speedtimer 6139. Das Original aus dem Jahr 1969 ist eine Ikone unter den Speedtimern, die heute als begehrtes Sammlerstück gilt. Die Neuinterpretation verbindet nun den Charme des Originals mit modernster Uhrmachertechnik. Nach dem Motto „back to roots“ orientiert sich Seiko vor allem am Colorcode der ursprünglichen „Pogue“. Mit ihrer farbenfrohen Gestaltung ist die Uhr am Handgelenk ein echter Eyecatcher. Als erstes sticht dem Betrachter das auffällige leuchtend gelbe Zifferblatt und seine wundervolle Changierung ins Auge. Auch die Pepsi-Lünette ist klar dem Originalmodell nachempfunden und unterstreicht den sportlichen Charakter des Chronographen.


Markenprofil

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SEIKO Das japanische Unternehmen Seiko, gegründet 1881 von Kintaro Hattori, ist eine der wenigen voll integrierten Uhrenmanufakturen. Sie verfügt über Expertise in jedem Bereich der klassischen Uhrmacherkunst und leistet seit...

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