Das neue Store-Konzept setzt auf Transparenz und senkt bewusst die Eintrittsschwelle für Passanten. Bild: Zweiter von links Ralf Pfeiffer, Niederlassungs-Geschäftsführer, Dritte von links: Kim-Eva Wempe, geschäftsführende Gesellschaftering © Wempe
Wempe investiert in Dresden gezielt in Fläche, Architektur und Erlebnis. Der Standort zeigt, wie sich stationärer Handel auch in Märkten mit stabiler, aber nicht überdurchschnittlicher Kaufkraft erfolgreich weiterentwickeln kann.
Standort mit solidem Ausgabepotenzial
Mit einer Kaufkraft von rund 28.500 Euro pro Einwohner liegt Dresden nur leicht unter dem Bundesdurchschnitt von etwa 29.500 Euro. Damit bewegt sich die Stadt im stabilen Mittelfeld, bietet jedoch eine verlässliche Grundlage für den stationären Handel im Premiumsegment.
Für Wempe ist genau diese Kombination aus lokaler Nachfrage, internationaler Sichtbarkeit rund um die Frauenkirche und hoher Besucherfrequenz entscheidend. „Mit der neuen Niederlassung an der Frauenkirche bekräftigen wir, dass der stationäre Einzelhandel in Dresden ein fester Bestandteil unserer Unternehmensidentität bleibt“, erklärt die geschäftsführende Gesellschafterin Kim-Eva Wempe. „Unser Ziel ist es, Orte für Inspiration, Begegnung und persönliche Werte zu schaffen.“
Investition in Fläche und Erlebnis
Nach eineinhalb Jahren Bauzeit präsentiert sich der Standort auf 576 Quadratmetern vollständig neu gedacht. Offenheit, Sichtachsen und Tageslicht prägen das Konzept. Die Architektur löst sich bewusst von der klassischen, geschlossenen Juwelierfassade. Bodentiefe Fenster schaffen Transparenz und senken die Eintrittsschwelle für Passanten. Für den Fachhandel zeigt sich hier ein klarer Trend: Verkaufsflächen werden zunehmend als einladende Erlebnisräume konzipiert.
Ein zentrales Element ist das neue Schaufensterkonzept. Digitale Inhalte, bewegliche Präsentationsflächen und modulare Inszenierungen erweitern die klassische Warenpräsentation deutlich. Damit entwickelt sich das Schaufenster von einer statischen Auslage zu einer aktiven Kommunikationsfläche, die Aufmerksamkeit generiert und Frequenz in den Store lenkt.
Vom Verkauf zur Gastgeberrolle
Neben dem Sortiment setzt Wempe gezielt auf Aufenthaltsqualität. Uhrenlounge, Beratungssuiten und eine Bar schaffen Raum für persönliche Gespräche und längere Verweildauer.
„Wir wollen einen Ort schaffen, der zum Verweilen anregt, zu Begegnung und Austausch“, so Niederlassungsleiter Ralf Pfeiffer.














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