Übernahme: Tiffany akzeptiert niedrigeren Preis

Der Streit zwischen LVMH und Tiffany ist beigelegt, die Übernahme wird stattfinden.

US-Juwelier Tiffany hat bei seiner geplanten Übernahme durch LVHM einem niedrigeren Preis zugestimmt.


Der Streit zwischen den beiden Luxuskonzernen ist damit beendet. Gemäß den neuen Vertragsbedingungen zahlt LVMH nun 131,50 US-Dollar pro Aktie für Tiffany statt dem ursprünglich vereinbarten Preis von 135 Dollar. Damit sparen die Franzosen etwa 425 Millionen Dollar. Auf diese Weise können beide Seiten einen kostspieligen und zeitaufwendigen Prozess vermeiden, der im Januar hätte beginnen sollen. Hintergrund ist, dass nach Beginn der Corona-Krise die Franzosen die Übernahme abblasen wollten. Tiffany pochte jedoch auf die Einhaltung der Vereinbarung und reichte Klage ein, um die ursprünglich 16,2 Milliarden Dollar teure Übernahme gerichtlich durchzusetzen. Daraufhin argumentierte LVMH in einer Gegenklage, die Geschäfte von Tiffany seien während der Pandemie so umfassend beschädigt worden, dass die ursprüngliche Vereinbarung keine Gültigkeit mehr habe.

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