Breitling veröffentlicht dritten Nachhaltigkeitsbericht

Nachhaltigkeit ist bei Breitling gelebter Unternehmensteil. Hier Mitarbeiter bei einem Natur-Event 2022 in der Schweiz. © Breitling

Breitling hat eine Mission: Es besser zu machen. Besser im Sinne der Produkte, aber auch besser für Planeten und Umwelt. Deshalb engagiert sich das Uhrenunternehmen stark in Sachen Nachhaltigkeit – und veröffentlicht seinen dritten Nachhaltigkeitsbericht.



Es ist ein Thema, das quer durch alle Branchen bewegt und betrifft: Nachhaltigkeit. Dass wir unsere Erde schützen müssen, um selbst (und unsere Nachfahren) zu überleben, ist unbestritten. Oftmals sind das allerdings leere Worte. Schützen, ja! Ich selbst, nein danke! Sollen doch die anderen machen. Doch Gedankenwege wie diese sind es, die ein Stocken in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz bewirken. Denn wir alle müssen etwas tun.

So auch Unternehmen in der Uhren-Schmuck-Branche. Ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit ist Breitling. Mit dem nun veröffentlichten dritten Nachhaltigkeitsbericht zeigt das Unternehmen Haltung. Übrigens ist es der erste Bericht der Branche, der den Stakeholder Capitalism Metrics des Weltwirtschaftsforums (Internationsl Business Council) folgt. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Richtlinien zur Berichterstattung, die in Absprache mit den 120 der größten Unternehmen der Welt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2020 erarbeitet wurden. Seither wurden diese von zahlreichen internationalen Unternehmen übernommen.

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Der Breitling Super Chronomat Origins ist die erste nachverfolgbare Uhr des Unternehmens – und wird in einer Uhrenbox aus 100 Prozent Upcycling-Material verpackt. Ein Schritt zu mehr Nachhaltigkeit. © Breitling

Der nun veröffentlichte Bericht zeigt transparent auf, welche Ergebnisse Breitling im Zusammenhang mit den Zielen, die sich das Unternehmen gesetzt hat, erzielt werden konnten. Dass es sich dabei um einen fortlaufenden Prozess handelt, den es immer wieder zu überdenken und zu verbessern gilt, dessen ist man sich ebenfalls bewusst.

„Wie jedes Unternehmen hat auch Breitling die Verantwortung, sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen. Wir erzielen auf jeder Ebene kontinuierliche Fortschritte und sind uns bewusst, dass dauerhafte Veränderungen nicht über Nacht eintreten. Uns ist es auch äußerst wichtig, die Lebensbedingungen der Gemeinschaften und Familien zu verbessern, die an unserem Beschaffungsprozess beteiligt sind. Dem sind wir voll und ganz verpflichtet, und wir handeln nach genauen Plänen in Abstimmung mit unseren Stakeholdern“, erklärt Breitling-CEO Georges Kern.


Eine von vielen Partnerschaften in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit: die Surfrider Foundation setzt sich für saubere Meere ein. © Breitling

Breitling hat eine #sqadonamission to do better

Mit dieser Mission, es besser zu machen, hat Breitling nun den Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Gegliedert ist dieser in verschiedene Bereiche: Produkt, Planet, Menschen, Erfolg und Fortschritt. Diese Bereiche wurden definiert, um Nachhaltigkeit für die Uhrmacherei zu strukturieren. Und in jedem Bereich zeigt Breitling im Bericht, welche Ziele erreicht wurden – und auch wohin die Reise noch geht.

Highlights aus dem Bericht

 

Produkt: Das Origins Label

Mit diesem Label wurde eine Kennzeichnung geschaffen, um Uhren zu kennzeichnen, deren Rohstoffe bis hin zum Ursprung rückverfolgbar sind. Breitling bezeichnet diese als einen der wichtigsten Nachhaltigkeits-Meilensteine des Jahres, da daran gearbeitet wird, „besseres Gold, bessere Diamanten und bessere Rückverfolgbarkeit“ in allen Produkten zu integrieren. Beispiele dazu sind die Navitimer 36 und 32, Kollektionen mit Gold und Labor-Diamanten, die bis zu den Lieferanten rückverfolgbar sind. Außerdem die Zusammenarbiet mit der Swiss Better Gold Association, die verantwortungsvolle Lieferketten zwischen kleinen Bergwerken und dem Schweizer Markt schaffen. Darüber hinaus gibt der Bericht Auskunft über die Beschaffung von weiterem Gold, Wolfram, Zinn, Tantal (3TG), Platingruppenmetallen (PGM) und Edelsteinen.

Planet: Maßnahmen zum Klimaschutz

Seit 2020 wird bei Breitling daran gearbeitet, die ökologischen Auswirkungen einschließlich der Treibhausgasemmisionnen zu messen. Dadurch sollen Maßnahmen entwickelt werden, um negative Auswirkungen zu reduzieren. „Wir verkleinern unseren ökologischen Fußabdruck, stellen weltweit auf erneuerbare Energien um und vermeiden Plastikmüll in allen Geschäftsbereichen“ liest man auf der Homepage. Und weitere Fakten gleich dazu: beispielsweise 100 Prozent erneuerbare Energie am Breitling Hauptsitz und bis 2025 weltweit. Oder kein Plastikmüll in allen Geschäftsbereichen bis 2025. So ist Breitling auf dem besten Weg, die ökologischen Auswirkungen in naher Zukunft bis 2032 und langfristig bis 2050 zu vermindern.

Breitling CEO Georges Kern bei Qhubeka, einer Organisation, die Fahrräder in Afrika zur Verfügung stellt. © Breitling

„Wir sind uns bewusst, dass dauerhafte Veränderungen nicht über Nacht eintreten.“

Georges Kern, CEO von Breitling

Menschen: Stakeholder-Verpflichtung zu Nachhaltigkeit

Globale Nachhaltigkeitsziele müssen letztendlich von den Menschen selbst umgesetzt werden. So setzt man bei Breitling beispielsweise auf Squads, die sich auch hinsichtlich Nachhaltigkeit engagieren, bezieht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieses Thema mit ein, bietet Schulungsmöglichkeiten auf diesem Thema usw. Außerdem durfte Breitling den „Universal Fair Pay Analyst“-Award des FPI Fair Pay Innovation Lab entgegennehmen. Es ist damit das erste Unternehmen in der Uhrenindustrie, das diese Auszeichnung auf globaler Ebene erhalten hat.

Erfolg und Fortschritt: Strategische Partnerschaften

Durch Priorisierung sozialer und ökologischer Auswirkungen entlang der globalen Lieferkette, konnte Breitling bedeutende Fortschritte in der Unterstützung von Gemeinschaften – insbesondere im handwerklichen Bergbau und Kleinbergbau zur Gewinnung von Gold und Labor-Diamanten – erzielen. Gemeinsam mit lokalen Gemeinschaftsmitgliedern wurden Initiativen geschaffen, um lokale Bildung und Gesundheitsversorgung in abgelegenen Gebieten, Wasseraufbereitung und Umweltschutzziele entlang der Gold-Wertschöpfungskette zu unterstützen.

Zahlreiche Organisationen wie die Surfrider Foundation, eine Nichtregierungsorganisation, die sich dem Küstenschutz und sauberen Ozeanen verschrieben hat, die gemeinnützige „Urban Rewilding“-Organisation SUGi, die Bäume pflanzt und damit einheimische Pflanzenarten renaturiert oder die internationale Wohltätigkeitsorganisation Qhubeka, die abgelegenen Gemeinden in ganz Afrika Fahrräder zur Verfügung stellt, die einen besseren Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Arbeitsmöglichkeiten schafft, zählen zu Breitlings Partnern.

Aurelia Figueroa, Global Director of Sustainability bei Breitling © Breitling

„Wir sind bestrebt, in unserer Einflussspähre Teil einer systemischen Veränderung zu sein und Positives zu bewirken.“

Aurelia Figueroa, Global Director of Sustainability bei Breitling

Ergebnisse transparent machen

Warum Breitling diesen Bericht Jahr für Jahr veröffentlicht und die Nachhaltigkeit damit in den Fokus rückt, fasst AUrelia Figueroa, Global Director of Sustainability bei Breitling, zusammen: „Unternehmensnachhaltigkeit liegt am Schnittpunkt vieler weiterer Herausforderungen, vor denen wir alle heute stehen. Wir bei Breitling sind bestrebt, in unserer Einflusssphäre Teil einer systemischen Veränderung zu sein, um Positives zu bewirken. Daher ist es aus unserer Sicht entscheidend, Ergebnisse transparent zu kommunizieren und dabei die gemeinsamen Bemühungen unserer Stakeholder herauszustellen.“

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