Entspannung im Rolex-Stahlmarkt?

Teilweise fallen die Preise für begehrte Rolex-Modelle. Doch noch immer sind die Wartelisten der Konzessionäre lang.

Gibt es erste Anzeichen, dass sich der Markt der Rolex-Sprotmodelle entspannt? Die Preise bei Chrono24 fallen zumindest derzeit.


Das Modell „Batman“ gehört zu den begehrtesten Uhren der Welt. Sein Preis kann als Gradmesser des Bedarfs dienen. Ähnlich wie die Rolex GMT-Master II in Schwarz/Blau dienen auch die Modelle Pepsi, Hulk oder die Stahl-Modelle der Daytona für viele Marktexperten als Begehrlichkeits-Beweis von Rolex und damit der gesamten Branche. In den vergangenen Monaten ist es tatsächlich zu einem Preisrückgang gekommen. Die „Batman“ wird auf der größten Online-Plattform der Welt für hochwertige Uhren, dem Karlsruher Unternehmen Chrono24, mit derzeit rund 13.000 englischen Pfund gehandelt. Vor einem Jahr noch lag der Preis bei 15.500.

Taugen solche Zahlen als Trendmesser? Eher nein, denn betrachtete man die Preisentwicklung seit Corona, sind die Preise kaum gesunken. Unterm Strich aber ändert sich für den Konzessionär ohnehin nichts. Die Nachfrage übersteigt bei weitem die Zahl der ausgelieferten Uhren. Noch immer liegen die Wartelisten der begehrtesten Modelle bei mehreren Jahren und der Alltag für die Rolex-Konzessionäre besteht noch immer aus Vertrösten.

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