Garmin: „Durch Feedback der Juweliere haben wir viel gelernt“

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<< Die Produktpalette bei Garmin zeigt, dass nicht nur sportliches zählt, sondern auch auf Design großer Wert gelegt wird. © Garmin

Den Uhrenfachhandel so miteinzubinden, dass es eigene Kollektionen und Modelle gibt, die ausschließlich über die Juweliere vertrieben werden – damit hat Garmin von sich reden gemacht. Ob dieser Weg, der weiterhin verfolgt und ausgebaut wird, der richtige war und ist, erzählt Simon Schön, Key Account Manager der Watch Division bei Garmin, im Interview.



BLICKPUNKT JUWELIER: Garmin gilt als Pionier, wenn es um eigene Fachhandelskollektionen geht. Rückblickend betrachtet: Ist dieser Weg immer noch der richtige für Sie?

SIMON SCHÖN: Absolut. Spezifische Modelle und Kollektionen je Vertriebskanal anzubieten, hat sich als Erfolgsmodell erwiesen. Die Klientel, die beim Juwelier nach einer Smartwatch sucht, ist einfach eine andere als im Sportfachhandel. Entsprechend rücken hier auch andere Aspekte des Produktes in den Vordergrund, die wir mit den spezifischen Modellen oder Kollektionen bedienen.  Das Konzept ist aufgegangen und das Feedback, welches wir in den letzten Jahren dazu bekommen haben, ist durchweg positiv.

BPJ: Wenn Sie könnten – würden Sie etwas ändern (andere Kollektion, andere Preisklasse, anderes Marketing)?

SCHÖN: Natürlich. Wir werten jede Markteinführung aus und sehen uns gemeinsam mit unseren Teams an, was gut funktioniert hat und wo Optimierungspotential besteht. Nur so können wir uns weiterentwickeln. In den letzten Jahren haben wir viel gelernt – insbesondere auch durch das wertvolle Feedback von Juwelieren, die unsere Marke vertreten. So ist beispielsweise die Art der Präsentation immer hochwertiger geworden – stets aber mit dem Anspruch beim Juwelier eine Marke zum Anfassen zu sein. Im Marketing haben wir sicher frühzeitig das Potenzial von SocialPals erkannt und konnten dadurch vielen unserer Vertriebspartner neue Möglichkeiten im Bereich Digital Marketing eröffnen, von denen wir gemeinsam nachhaltig profitieren. 

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BPJ: Wird es weitere Kollektionen von Garmin geben, die ausschließlich über den Fachhandel laufen? 

SCHÖN: Ja. Wir werden den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen und auch in Zukunft spezielle Modelle einer nachfragestarken Kollektion oder ganze Serien ausschließlich über den Fachhandel anbieten. 

BPJ: Welche Kriterien werden herangezogen, um eine Kollektion zur Fachhandelskollektion zu machen?

SCHÖN: Dies sind immer Uhren mit dem gewissen Extra. Bei den fenix und epix Kollektionen sind es beispielsweise Modelle mit besonderen Merkmalen in puncto Material & Design, Premium Armbändern und hochwertigen Verpackungen. Bei der MARQ, unserer hochwertigsten Smartwatch-Serie, gehen wir ja von der ersten Stunde an den Weg, diese Kollektion ausschließlich über den Fachhandel zu verkaufen. Hier geben insbesondere das Design, die Materialität und damit auch der Preis den Ausschlag, diese exklusiv über Juweliere zu vermarkten.

BPJ: Wohin geht die Reise? Bleibt der Fachhandel ein starker Partner für Garmin?

SCHÖN: Auf jeden Fall – wir fühlen uns sehr wohl mit dem Uhrenfachhandel und es haben sich tolle und starke Partnerschaften entwickelt.


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Blickpunkt Juwelier präsentiert die Kriterien für die Auszeichnung als Uhrenfachhandelsmarke.
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