Raubversuch bei Juwelier in Kleve

Pech gehabt hat ein bislang unbekannter Täter, der einen Juwelier in Kleve ausrauben wollte.



Der etwas ungeschickte Täter hat sich das Ganze sicher anders vorgestellt. Und der Juwelier in Kleve hat Zivilcourage und eine ordentliche Portion Mut bewiesen. Dadurch konnte der Raub letztlich vereitelt werden. Zu dem missglückten Raubversuch kam es am Dienstag, dem 2. November in Kleve. Der bislang unbekannte Täter betrat gegen 17:35 Uhr das Juweliergeschäft in der Große Straße. Dort forderte der Mann vom Geschäftsinhaber die Herausgabe von Bargeld aus der Geschäftskasse. Dabei bedrohte er den Juwelier mit einem großen Messer.

Der Juwelier begab sich – als würde er den Anweisungen Folge leisten – durch ein Thekenbrett in den Kassenbereich. Dabei schlug er jedoch hinter sich dieses Brett mit Wucht hinunter, sodass ihm der Täter nicht sofort folgen konnte. Der Inhaber des Juweliergeschäftes nutzte diesen kurzen zeitlichen Vorsprung: Er schnappte sich einen Holzknüppel. Damit konnte der Juwelier den Möchtegern-Räuber in die Flucht schlagen.

Der Täter sah sich gezwungen, zu flüchten – und verlies das Geschäft ohne Beute. Dann schnappte er sich auf der Straße einen schwarzen E-Scooter. Die Polizei geht davon aus, dass er diesen Scooter vermutlich zuvor vor dem Geschäft abgestellt hatte. Schließlich flüchtete er zu Fuß über die Straßen an der Münze und Bleiche in Richtung Stadthalle. Nach ersten Erkenntnissen der ermittelnden Beamten handelte es sich bei dem verhinderten Räuber um einen etwa 35-jährigen Mann. Er soll zwischen 170 und 180 Zentimeter groß sein. Seine Statur wird als kräftig beschrieben. Er trug bei der Tat dunkle Kleidung und hatte ein schwarzes Basecap auf dem Kopf. Der unbekannte Mann soll mit südländischem Akzent gesprochen haben.

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