Die neue Bulova „Lunar Pilot Black Hole“ erscheint erstmals mit 41,2 Millimetern Durchmesser und einem Musou-schwarzen Zifferblatt, das 99,4 Prozent des einfallenden Lichts absorbieren soll. © Bulova
ULTRA-SCHWARZE MONDUHR. Mit der „Lunar Pilot Black Hole“ erweitert Bulova seine geschichtsträchtige Chronographenlinie um ein erstmals 41,2 Millimeter großes Modell. Musou-Schwarz, eine Limitierung auf 6.000 Exemplare und ein umfangreiches Sammlerset geben dem Fachhandel gleich mehrere Verkaufsargumente an die Hand.
Die Lunar Pilot gehört zu den Uhren mit einer außergewöhnlichen Geschichte. 1971 trug Apollo-15-Kommandant David Scott eine Bulova auf dem Mond. Danach verschwand die Uhr lange aus dem öffentlichen Fokus. 2016 brachte Bulova die Lunar Pilot als Neuauflage zurück. Seitdem wurde die Modellreihe um Varianten mit 45 und 43,5 Millimetern Durchmesser ergänzt.
Mit der neuen „Lunar Pilot Black Hole“ folgt nun erstmals eine Version mit 41,2 Millimetern Gehäusedurchmesser. Damit erweitert Bulova die Reihe um eine zusätzliche, kompaktere Größenoption.
SCHWARZ BIS INS DETAIL
Namensgebend für die Limited Edition ist ihre konsequent schwarze Gestaltung. Das Edelstahlgehäuse und das dreigliedrige Edelstahlband sind mit einer matt-schwarzen PVD-Beschichtung versehen. Hochglanzpolierte Elemente an Lünette und Chronographendrückern setzen dazu gezielte Kontraste.
Die eigentliche Besonderheit liegt jedoch unter dem planen Saphirglas. Bulova setzt erstmals auf ein Zifferblatt in Musou-Schwarz. Dabei handelt es sich um eine ultra-schwarze Acrylfarbe aus Japan, die laut Hersteller 99,4 Prozent des einfallenden Lichts absorbiert. Der Effekt erinnert optisch an ein schwarzes Loch.
Eine Tachymeterskala in Gun-Metal-Optik sowie schlanke Zeiger und applizierte Indices mit grauer Super-LumiNova ergänzen das Erscheinungsbild. Die Leuchtmasse leuchtet blau.
262 KHZ FÜR HOHE PRÄZISION
Im Inneren arbeitet das Inhouse-Kaliber NP20. Das High Precision Quartz-Werk arbeitet mit einer Frequenz von 262 kHz. Bulova gibt eine Ganggenauigkeit von nur wenigen Sekunden pro Jahr an. Gleichzeitig ermöglicht die Technik eine fließende Bewegung der beiden Sekundenzeiger für Uhrzeit und Stoppfunktion.
Auch beim Gehäuse legt Bulova gegenüber früheren Lunar-Pilot-Varianten nach. Das 41,2 Millimeter große Edelstahlgehäuse ist bis 10 bar wasserdicht. Die Höhe beträgt 13,05 Millimeter, die Länge von Bandanstoß zu Bandanstoß 48 Millimeter. Die Bandbreite liegt bei 20 Millimetern, das Gewicht bei 167 Gramm.

APOLLO 15 AUF DEM GEHÄUSEBODEN
Die Verbindung zur Raumfahrtgeschichte greift Bulova auch auf dem Gehäuseboden auf. Dort finden sich neben der individuellen Limitierungsnummer und dem Schriftzug „The Black Hole“ ein Astronautenmotiv sowie das Datum der Mondlandung der Apollo-15-Mission.
Zum limitierten Set gehört außerdem eine spezielle „Black Hole“-Box mit Reiseetui und Reisewecker. Dessen Gestaltung orientiert sich an einem Bordinstrument von Bulova beziehungsweise Accutron, das bei der Apollo-15-Mission mitgeführt wurde.
Damit bietet die Neuheit dem Fachhandel eine Verkaufsstory, die über technische Daten hinausgeht: Raumfahrtgeschichte, Limitierung, ein ungewöhnliches Zifferblatt und die erstmals kompaktere Gehäusegröße lassen sich im Beratungsgespräch gut miteinander verbinden.
AUF 6.000 EXEMPLARE LIMITIERT
Die Bulova „Lunar Pilot Black Hole“ trägt die Referenz 98A335 und ist weltweit auf 6.000 Exemplare limitiert. Sie ist ab September 2026 im Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.495 Euro. Im Preis enthalten sind die Sammlerbox, der Reisewecker im Instrumenten-Design und das Reiseetui.
Mit dem erstmals kompakteren 41,2-Millimeter-Gehäuse erweitert Bulova die Lunar-Pilot-Reihe um eine zusätzliche Größenoption. Gleichzeitig bleibt die entscheidende Verkaufsstory erhalten: die Geschichte der ursprünglichen Lunar Pilot und ihre Verbindung zur Apollo-15-Mission.














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