Coronavirus: Jetzt doch Schließung in NRW

In NRW müssen viele Geschäfte jetzt doch schließen.

In NRW müssen viele Geschäfte jetzt doch schließen.

Der von CDU-Ministerpräsident Armin Laschet in NRW angestrebte Sonderweg ist hinfällig: Die Geschäfte müssen auch in seinem Bundesland schließen.


Im Kampf gegen das Coronavirus hat Nordrhein-Westfalen jetzt sogar Ausgehsperren für die Bevölkerung ins Auge gefasst. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gestern in Düsseldorf: „Wir stehen bereit, sobald die Bundesregierung die Lage anders bewertet, aber das ist heute nicht der Fall.“ Laschet sagte, die aktuelle Situation sei eine schwere Krise für die Gesundheit, den Wohlstand und den Zusammenhalt in unserem Land.“ Er fügte hinzu: „Es geht um Leben und Tod, so einfach ist das und auch so schlimm.“

Der Handelsverband Nordrhein-Westfalen meldet unterdessen: “Achtung: Jetzt doch Schließung in NRW!” Weitere “kontaktreduzierende Maßnahmen” sind beschlossen. Nachzulesen unter: https://www.handelsverband-nrw.de/

NICHT zu schließen ist laut erlass in NRW demnach der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels sind ab dem 18.03.2020 zu schließen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. Die Anordnung ist zunächst bis zum 19.04.2020 befristet.

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1 Kommentar
  • Ulrich Wehpke
    Geschrieben: 14:40h, 18 März

    … aber Friseure, Nagelstudios, Massagepraxen usw bleiben offen?

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