Verlobung ohne Ring? Für 78 % unvorstellbar

Für drei Viertel der für die Schmuck-Studie Befragten gehört zum Antrag auch ein Verlobungsring.

Für drei Viertel der für die Schmuck-Studie Befragten gehört zum Antrag auch ein Verlobungsring.

Verlobung ohne Ring ist für drei Viertel der Verliebten unvorstellbar. Der Verlobungsring darf auch mehr als 1.000 Euro kosten. Dies belegt die neue Schmuck-Studie der Unternehmensberatung Responsio und des SINUS-Instituts.


Traditionell inspiriert der 14. Februar viele Verliebte zu einem Heiratsantrag. Die Chancen dafür gut am Valentinstag gut: 22 % derjenigen, die in einer Beziehung leben und heiraten könnten, glauben, dass ihnen ihre Partner demnächst einen Antrag machen wird. Dies geht aus der aktuellen Studie Schmuck-Monitor hervor, für den 6.000 Bundesbürger unter anderem zu ihren Einstellungen zum Thema Schmuck, zu Kauf- und Kaufabsichten sowie zu Schmuckmarken befragt wurden.

Verlobung ohne Ring – kaum vorstellbar

Für 78 % derjenigen, die einen Antrag planen, gehört der Verlobungsring einfach dazu. „Der Verlobungsring hat eine besondere Bedeutung für die Menschen – aber auch für die Juweliere“, sagt Responsio-Geschäftsführer Frank-Michael Müller: „Es ist ein Segen für die Branche, dass Heiratsanträge ein beliebtes Social Media-Thema geworden sind und der Verlobungsring nicht aus der Mode kommt.“ 

Der Solitär ist der attraktivste Verlobungsring

Im Rahmen des Schmuck-Monitor wurden den Befragten Bilder von mehr als 100 Ringen gezeigt und gefragt, welche der Schmuckstücke ihnen als Verlobungsring besonders gefielen. Die eindeutige Antwort:  ein Solitär-Ring! Die Top 6 der beliebtesten Verlobungsringe fallen ausnahmslos in die Kategorie der Solitäre – klassische Ringe mit einem einzelnen Diamanten im Brillantschliff in einer Krappenfassung.

Beliebteste Verlobungsringe von Niessing, Bucherer & Wempe

Die attraktivsten Verlobungsringe aus Sicht der Befragten stammen von den Schmuckmarken Niessing und Bucherer auf Rang 1 und 2, gefolgt von drei Modellen aus dem Hause Wempe sowie einem weiteren Solitär-Ring von Schaffrath auf Rang 6.

Lieb und teuer!

Durchschnittlich gibt ein Kunde laut aktuellem Schmuck-Monitor 600 Euro für ein Geschenk vom Juwelier aus. Beim Verlobungsring darf es ruhig etwas mehr sein. Rund ein Viertel der Befragten ist bereit, für diesen besonderen Ring den Höchstbetrag, den sie sonst in Schmuck investieren, noch zu toppen: 13 % würden für den Verlobungsring „mehr“, weitere 13 % sogar „sehr viel mehr“ ausgeben. Nicht nur die Schenkenden sind beim Thema Verlobungsring besonders großzügig. Sogar der Fiskus hat ein Einsehen: Bis 500.000 Euro ist ein Verlobungsring als Geschenk steuerfrei – allerdings nur, wenn später tatsächlich geheiratet wird. Fällt die Hochzeit ins Wasser, bleibt nur der „normale“ Schenkungsfreibetrag von 20.000 Euro.

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