Fossil erkauft sich Zeit

Die Fossil Group konnte die Refinanzierung eines großen Darlehens verlängern – zu teuren Konditionen. Den Aktionären hat dies nicht gefallen. Durch die zusätzliche finanzielle Belastung gab die Aktie um 13 Prozent auf knapp unter 8 US-Dollar nach.


 

Die ursprüngliche Kreditlinie sollte am 17. Mai 2019 auslaufen und Fossil konnte die Kreditlinie für die 425 Millionen US-Dollar bis zum 31. Dezember 2020 verlängern, berichtet die New York Post. Doch die höheren Kreditkosten drohen die Verluste des Unternehmens in diesem Jahr zu verstärken. Der Finanzdienstleister Wells Fargo senkte nach Bekanntgabe der höheren Kreditkosten seine Prognosen und geht nun davon aus, dass das Unternehmen im Jahr 2018 einen Verlust je Aktie von 0,48 US-Dollar erleiden würde.

Damit scheint eine kurze Erholung vorbei. Ebenfalls im Januar gab es Berichte, dass das Private-Equity-Unternehmen Thoma Bravo ein Übernahmeangebot für Fossil für rund 15,75 US-Dollar pro Aktie erwäge. Dies hatte dazu geführt, dass sich die Aktie in den vergangenen Wochen etwas erholt hatte. Die Verlängerung des Kredits wird von den Analysten so gewertet, dass es keine Entlastung durch einen potenziellen strategischen Partner gebe.

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