Marken-Konzept: Im Interview mit Chris Roy Rauschmayer

Rauschmayer Ringexperte Pop Up Store

Gemeinsam mit Juwelier Pjineburg in Tilburg (Niederlande) wurde der erste Rauschmayer-Monobrand-Store installiert – und verspricht ein Einkaufserlebnis der besonderen Art.

Marken-Konzept. Neues wagen, ungewöhnliche Wege gehen – für Rauschmayer ist das nicht nur Marketing-Sprache, sondern gelebte Realität. Wie der Trauring-Spezialist das umsetzt und welche Möglichkeiten genutzt werden sollten, erzählt Chris Roy Rauschmayer im Interview.



BLICKPUNKT JUWELIER: Herr Rauschmayer – der Pop-Up-Store als Gelegenheit, ungenützte Leerstände wieder zu beleben. Bietet Rauschmayer dahingehend ein Konzept für den Juwelier an?

CHRIS ROY RAUSCHMAYER: Wir haben kein schlüsselfertiges Konzept für Pop-Up-Stores in der Schublade. Jedoch haben wir immer ein offenes Ohr für marktfähige Ideen und wir gehen auch gerne innovative und ungewöhnliche Wege. Sollte sich dann eine Gelegenheit gemeinsam mit einem Juwelierpartner ergeben, dann prüfen wir auch die Möglichkeit zur Umsetzung eines Pop-Up-Stores.

BPJ: Warum kann ein Pop-Up-Store oder Monobrand-Store für eine Marke – und den Juwelier – wichtig sein?

RAUSCHMAYER: Aus Markensicht gilt es, die gesamte Wertschöpfungskette durchgängig zu begleiten. Rauschmayer wird beim Konsumenten mittels hochwertigen Kommunikationsmaßnahmen bekannt gemacht. Daher ist es besonders wichtig das Look & Feel auch am P.O.S. sichtbar werden zu lassen. Der Konsument muss sofort wissen, dass es sich um Rauschmayer handelt. Dabei spielt es zunächst auch keine Rolle, in welcher Form die Darstellung der Marke Rauschmayer erfolgt.

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Chris Roy Rauschmayer auf der INHORGENTA 2023. © Blickpunkt Juwelier

BPJ: Was denken Sie – wohin geht die Reise in Sachen Pop-Up?

RAUSCHMAYER: Aufgrund der Nachfolge-Problematik, die im Einzelhandel generell vorherrscht, wird sich unser Markt in den kommenden Jahren verändern. Nicht zuletzt dadurch werden sich vermehrt Möglichkeiten und Flächen ergeben. Das Modell Pop-Up-Store ist durch das plötzliche Auftauchen und der damit verbundenen Mundpropaganda eine wunderbare Möglichkeit, Marktchancen bei überschaubarer Investition auszutesten. Wie gesagt, wir bei Rauschmayer sind hier gerne offen für interessierte Juweliere und können mit ihnen gemeinsam die Möglichkeiten ausloten und besprechen.

BPJ: Der Pop-Up-Store könnte die Generalprobe für einen Monobrand-Store werden…

RAUSCHMAYER: Wir haben im August 2023 gemeinsam mit unserem Juwelierpartner Pijnenburg in den Niederlanden einen Monobrand-Store eröffnet. Es ist der erste Rauschmayer-Monobrand-Store und somit ein bedeutender Schritt für unser Unternehmen – sowohl generell, als auch, um unsere Präsenz auf dem niederländischen Markt weiter auszubauen. Wir sind begeistert, unsere Marke näher an unsere Konsumenten in den Niederlanden zu bringen. Der Monobrand-Store bietet uns gemeinsam mit dem Juwelier vor Ort die Möglichkeit, unsere Produkte auf eine sehr persönliche Weise zu präsentieren und unseren Kunden ein unvergessliches Einkaufserlebnis zu bieten.  

BPJ: Im Monobrand-Store werden Ihre Produkte in den Fokus gerückt – wohin geht es in Sachen Verlobungsring?

RAUSCHMAYER: Grundsätzlich ist zu beobachten, dass der Verlobungsring so besonders wie möglich sein sollte. Mehr denn je sind die Menschen auf der Suche nach einzigartigen Verlobungsringen mit unerwarteten, überraschenden Akzenten und sind bereit, mehr Geld für den Kauf eines Ringes auszugeben. Das ist jetzt erst einmal nicht außergewöhnlich. Interessant ist jedoch, dass es eine Kundengruppe gibt, die dies durch große, auffällige Steine und spezielle Fassarten erreichen möchte und andere Antragsteller eher auf schlichte und reduzierte Designs fokussiert. Vor diesem Hintergrund legen wir in 2024 ein noch größeres Augenmerk auf die Möglichkeit, Verlobungsringe individuell konfigurieren zu können. Auf der
INHORGENTA 2024 präsentieren wir daher unseren neuen Verlobungsring-Konfigurator erstmals in Europa.

Look & Feel am P.O.S. werden hier groß geschrieben.
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